Mittwoch, 7. März 2018

Nussbutter = Braune Butter = Noisette-Butter


Nüsse haben in Nussbutter nichts verloren. 
Denn die Nussbutter ist eine ganz normale Süßrahm-Butter, welche lediglich leicht gebräunt ist 
und etwas nach gerösteten Haselnüssen schmeckt und duftet.

Es gibt einige Backrezepte, in dem Nussbutter Verwendung findet. 
(z. B. Heidesand Kekse).
Und natürlich kennt man Nussbutter zum Spargel, Blumenkohl, Fleisch oder Fisch. 
Man kann die Nusbutter aber immer Verwenden, wenn es in einem Rezept nach flüssiger Butter verlangt wird.

Zubereitung:

Die Butter in grobe Würfel schneiden und in einem Topf unter Rühren schmelzen
 und weiter erhitzen, 
bis die festen Bestandteile nach oben steigen.
und das Wasser verdampft ist. 
Dabei wird die Butter aufschäumen.

Weiter unter stetigem Rühren erhitzen, damit das Eiweiß in der Butter sich bräunt.
Die Butter sollte bernsteinfarben werden und nicht brauner!
(Sonst wird sie bitter).

Wenn keine gebräunte Eiweiß-Brösel wieder hoch kommen, 
dann die Nussbutter sofort in ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb gießen 
und über einem hitzebeständigen Gefäß durchfiltern. 

So wird das geronnene Milcheiweiß entfernt.


Die Butter in ein verschließbares Glas umfüllen, schnell abkühlen und im Kühlschrank lagern.

* Man rechnet mit etwa 20% Verlust durch Eiweiß-Entfernung bei der Herstellung.
(Das heißt, dass man aus 250 g Butter etwa 200 g Nussbutter heraus bekommt).